Klosterhof Frankfurt

Der Klosterhof

Seit 1936

Schon seit 1936 wird im „Klosterhof“, direkt am alten Karmeliterkloster, nach alter Sitte deftig gebrutzelt und gekocht. Im schönen holzgetäfelten Ambiente, lässt es sich bei einem frisch gezapften „Klosterhof Naturtrüb“, einem „Schwarzbier“ oder einem frischen Glas Rheingauer Riesling urgemütlich schlemmen und entspannen.

Auch nach dem Essen weicht der “gute Mönch” nicht von Ihrer Seite. Etliche Klosterschnäpse und Liköre aus Andechs, Furth oder St. Gilgen sorgen für Wohlbefinden nach dem Essen.

Linus Müller 1936

Am Eingang Seckbacher Gasse 14, an gleicher Stelle wie heute

Gegründet im Jahr 1936 von Linus Müller als „Klosterhöfchen“, eine der wenigen Apfelweinwirtschaften „Hibbdebach“, also nördlich des Mains. Die meisten Apfelweinwirtschaften befinden sich bis heute fast alle auf Sachsenhäuser Seite, also „Dribbdebach“, südlich des Mains. Die direkte Nachbarschaft zum historischen Karmeliterkloster half offensichtlich bei der Namensfindung.

Mit dem Anstich der Brauerei des ersten Faß „Binding Römer Pils“im Jahre 1939, wurde auch im „Klosterhöfchen“ – entgegen der Frankfurter Tradition, in Apfelweinwirtschaften höchstens Flaschenbier bereitzuhalten – frisch gezapftes Bier angeboten. Die Kundschaft nahm es positiv auf, die bis heute andauernde enge Geschäftsverbindung zum größten Frankfurter Bierbrauer war begonnen.

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truemmer

Hier wurde tatsächlich schon wieder ausgeschänkt

Nach den Zerstörungen des Krieges übernahm Otto Baier die Wirtschaft, und erbaute das bis heute bestehende Haus in der Seckbächergasse/Ecke Weißfrauenstraße aus den Trümmern. In den Nachkriegsjahren wurde das neue Gebäude sogar als Hotel/Pension ausgebaut.

 

John F. Kennedy, Ludwig Erhard und
Georg August Zinn vor dem Klosterhof

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Ein Sekundenhauch Weltgeschichte

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Am 25. Juni 1963 kamen John F. Kennedy, Ludwig Erhard und der damalige hessische Ministerpräsident Georg August Zinn auf Ihrem Weg vom Römer in Richtung Hauptbahnhof direkt am Klosterhof vorbei. Auf dem Bild rechts ist am oberen Rand sogar der Name über dem auch heute noch vorhandenen Eingang zu lesen.

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Historische Wurzeln mit Bezug zum Klosterleben

Nach vielen Wendungen der 70er und 80er Jahre, übernahmen 1998 Uta und Andreas Carl das nunmehr „Klosterhof“ benannte Gasthaus.

Unter Rückbesinnung auf die Wurzeln des historischen Umfelds wurde ein behutsamer Bezug zum Klosterleben geschaffen. Enge Verbindungen zum aktiven Benediktinerkloster „Gut Aich“ in St. Gilgen, halfen ansprechende Rezepte zu finden und außergewöhnliche Produkte aus Klöstern für unsere Gäste bereitzuhalten.

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